Sky Wiesenburg

 Es braut sich etwas zusammen über Wiesenburg. In diesem beschriebenen letzten Vortrag fragte ein jüngerer Teilnehmer, den ich nicht kannte, ob die BI gegen die Energiewende sei. Erschreckend wie weit die in Geldnot geratene Gemeinde ihre Bürger gespalten hat. Vorbild Amerika? Das Ziel ist Geld, aber sie nennen sich Energie AG Wiesenburg.

 

Eigene Ermittlungen zu erneuerbaren Energien

  •  Seit circa 2011 Befasse ich mich intensiver mit erneuerbaren und klimaneutralen Energien. Meine persönlichen Schlüsse zu den Recherchen richten sich immer nach wissenschaftlich beweisbaren Erkenntnissen. Seriöse Quellen zu finden ist oft sehr zeitaufwändig. So musste ich 2017 die dreiteilige Doku „Millionenstadt in den Wolken“ auseinander nehmen um Daten für meine Kalkulation zu Sonnenlicht reflektierenden Dampfwolken durch Flugverkehr in Höhen ab 12.000 Meter zu generieren. Kriegt man heute leichter raus. Aus meiner Sicht wird Wasserdampf genauso wenig berücksichtigt wie weitere schädlichen Treibhausgase. CO² ist ein Anteil von mehreren klimaverändernden Gasen in der Atmosphäre.
  • Seit den Erkenntnissen zur Klimaveränderung haben sich Die Gegenmaßnahmen beschleunigt. Jeden Tag tauchen überall auf der Welt neue Erfindungen und Verbesserungen auf. Was gestern modern war ist heute veraltet.       

 Der Unterschied bei klimaneutralen Energien

  • Eigentlich müsste es heißen: Energien und Kräfte. Aber selbst die KI hat Schwierigkeiten einen gemeinsamen Ausdruck dafür zu generieren außer: Kraft und Energie ergibt Arbeit. F+E=W. Masse spielt bei Schwerkaft eine Rolle, E=mc² ist bekannt.
  • Warum das nun wieder?  Weil ich das für mich selbst beide in Kategorien einteile.
  • Kategorie 1 ist Sonnenenergie > solange sie verfügbar ist durch gemäßigtes Klima kann sie ohne Nebenwirkung genutzt werden.
  • Kategorie 2 sind Schwerkraft der Erde und des Mondes. Sie sind Kräfte und keine Energie und wirken jeweils auf den Himmelskörpern selbst und in gegenseitiger Abhängigkeit. Die Nutzung ist Nebenwirkungsfrei, ist ausbaufähig und passiert schon z.B. in Gezeitenkraftwerken.                                                  
  • Kategorie 3 sind Windkraft und Biogasanlagen. Sie können innerhalb der Atmosphäre dieses Planeten genutzt werden, sind aber nicht frei von Nebenwirkungen und auch anzahlmäßig limitiert.
  • Kategorie 4 ist Erdgas und das gehört schon zu den fossilen Energien und hat natürlich Nebenwirkungen.
  • Kategorie 5 ist schon nicht mehr klimaneutral, muss aber wegen der fließenden Grenze zu Erdgas der Kategorie 4 angegeben werden. Dazu gehört auch Kohle aller Art und natürlich Erdöl. Nebenwirkungen sind allgemein bekannt.
  • Kategorie 6 ist zwar klimaneutral, muss aber wegen der Langzeit Umweltprobleme auf die letzte Stelle bis das technisch geklärt ist.
  • Mit dieser Einteilung kann ich jetzt ein bisschen jonglieren, bzw. das übersichtliche für Tabellenkalkulation benutzen.

Die Probleme bei Kategorie 3

  • Die angeblich klimaneutralen Energien von Windkraft und Biogas zeigen mittlerweile erhebliche Schwächen durch falsche Anwendung. Biogas ist flächenbegrenzt, verliert durch Undichtigkeiten schädliches Gas und verändert durch Monokulturen die Landschaft. Windkraftanlagen mit Nabenhöhen von bis zu ca. 200 Meter sind nicht grundlastfähig. Beide müssen stark subventioniert werden. Beide sind nicht ideal für dünn besiedelte Regionen, weil die dazu benötigten Stromtrassen nicht vorhanden sind. Windkraft sollte also dort stehen, wo früher die großen Schornsteine standen. In großen Industriegebieten oder vereinzelt als Ergänzung zu Biogasanlagen. Für letzteres gibt es das Fachwort Hybridanlage und die wiederum können mit verschiedenen Speichermöglichkeiten ausgerüstet sein.

Wann und wo welche Windkraftanlagen?

  • Windkraft sollte dahin, wo der meiste Strom benötigt wird: in große industrielle Gewerbegebiete. Aber auch dafür sind die jetzigen Modelle, die auch für Wiesenburg und Bad Belzig geplant sind, nur bedingt nützlich, weil es nicht immer Wind gibt. Deshalb wird in Schipkau das weltweit erste Windrad mit einer Nabenhöhe von 300 Metern gebaut. Der Leipziger Ingenieur und Professor Horst Bendix hatte nicht locker gelassen und das neue Konzept für den Bau entwickelt. In dieser Höhe gibt es immer Wind. Aber auch hier gilt: bitte dahin, wo der meiste Strom benötigt wird. Abgesehen davon ist Wind eine Energie die sich abnutzt, wenn sie von einem Windrad genutzt wird. Diese Eigenschaften sind bisher noch weitgehend unerforscht und wir wissen noch nicht, ob es dem Klima nutzt oder schadet.

 In Brandenburg am Besten Kategorie 1

  • Solarenergie in Zusammenspiel mit Hausbatteriespeicher und für den Winter ein Mini-Blockheizkraftwerk mit z.B. 5,5 kW elektrischer und 14,8 kW thermischer Leistung kann Einfamilienhäuser mit Familien, die auch über E-Autos verfügen recht unabhängig vom Stromnetz machen. Oder besser gesagt, diese Eigenleistung an Energie kann aus dem Gesamtbedarf der Länder herausgerechnet werden. Rechnen sie also selbst aus wieviel Strom der Hohe Fläming brauchen würde, wenn z.B. 70% aller privaten Haushalte durchgehend viel weniger Strom nützen müssten. Mini-BHKWs können mit Holzpellets, Gas oder Öl betrieben werden und im Winter eine gute Ergänzung wenn die Sonne nicht scheint. Hausbatterien sorgen in den warmen Monaten für stabiles Netz wenn z.B. die Waschmaschine laufen muss. Eine Grundlastgefährdung für das öffentliche Stromnetz besteht in dieser Kombination nicht. Ein Netzausbau wie für Windkraft und Biogas wäre nicht erforderlich. Und es gibt noch viel mehr an förderwürdigen Innovationen für unsere Landstriche.

Fazit dieser Kurzvorstellung

  • Wer Naturparks und andere Attraktionen hat und sich als Naherholungsgebiet versteht, sollte sich keine Auslaufmodelle der dringend benötigten Energiewende vor die Tür stellen lassen. Denn die werden dann mindestens 20 Jahre dort stehen und dann ist es Essig mit allen weiteren Förderungen.
  • In einigen Modelversuchen laufen in Westdeutschland übrigens erfolgreiche Landschaftsumwandlungs-Projekte zu Biodiversität und Nutzpflanzenreformierung. Das gilt auch für weniger gute Böden wie bei uns. Die kommenden Jahre wird es Bauern brauchen, die ihr Fach beherrschen und noch Qualität herstellen können. Auch das wird von Bund und EU gefördert. Wenn Mercosur kommt, braucht es hier eher mehr spezialisierte Bauern als Agrar-Industrie.
  • Archäologen haben vor einigen Jahren die Kulturgeschichte der Aborigines untersucht und sie waren sie verblüfft: Sie entwickelten dort vor mindestens 6.600 Jahren ein riesige Systeme aus Kanälen, Dämmen und Wehren, um Aale zu fangen. Dieses System gilt als eines der ältesten der Welt und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Die Nutzung von Aquakultur, Fischerei und landwirtschaftlichen Techniken waren hochgradig entwickelt, nachhaltig und weit verbreitet. Älteste Bäcker der Welt: Hinweise deuten darauf hin, dass Aborigines bereits vor 30.000 bis über 36.000 Jahren Grassamen zu Mehl verarbeiteten und Brot backten. Einige Studien erwähnen sogar Hinweise auf Mehlverarbeitung, die bis zu 65.000 Jahre zurückreichen.
  • Solche Beispiele zeigen, mit etwas Innovationsgeist lassen sich Probleme bewältigen. Es ist natürlich einfacher, im Katalog der Fördergelder nach der höchsten Rendite zu suchen. Aber - soll so die Zukunft aussehen?

 Eine kleine Auswahl an Fördermöglichkeiten nur zu Windkraft: Die Europäische Union fördert Windkraftanlagen primär über den Ausbau erneuerbarer Energien im Rahmen von REPowerEU und den Europäischen Investitionsbanken (EIB), wobei bis 2027 Mittel in Höhe von 45 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Ob Spezifische Programme für Bürgerenergiegesellschaften bis 300.000 € oder REPowerEU & EIB-Finanzierung, InvestEU, Net-Zero Industry Act (NZIA) oder EU-Windkraft-Aktionsplan.

 

Ökoprojekte oder Geldmaschine für Profiteure? 

  • Windparkprojekte bei uns im Naturpark: Profiteure sein werden in erster Linie die Investoren und die Manager der Orte sein, die sich mit diesem Strohhalm über Wasser halten wollen. Sie kennen sich aus mit Fördergeldern der EU und des Bundes. Sie bekommen ja ständig welche. Wie immer werden sie auch versuchen die Bürger mit Geld zu locken. Dann kommen eventuell noch ein paar Landflächenbesitzer dazu. Letztere werden sich aber keinen Gefallen machen damit. Sie sorgen letztendlich auch dafür, das die bisherigen Konzepte zur Erschließung als Naherholungsgebiet ad absurdum geführt werden und die Grundstückspreise insgesamt fallen werden. Gebietsfördernde Investoren und ökologisch sinnvolle Projekte werden dann hier keine Zukunft mehr haben. Andere Förderer werden einen großen Bogen um diese Ortschaften und ihre eingemeindeten Dörfer machen. Mit der Bezeichnung Bad für Belzig könnte es sich dann in Kürze erledigt haben.
  • „Gutes Geld schlechtem hinterherwerfen“ ist ein Sprichwort, das davor warnt, in eine bereits gescheiterte Investition oder Situation weiteres Kapital, Zeit oder Energie zu investieren.. Gleichzeitig meint es auch, schlecht geführte wirtschaftliche Betriebe oder auch Gemeinden sollten zuerst ihre Bilanzen überprüfen und in Ordnung bringen, als ihrer defizitären Ökonomie mit weiteren Fördergeldern über die Jahre zu helfen. Wo der Wurm drin ist, ist der Wurm drin. Ein anderes Sprichtwort lautet: „Jeden Tag steht ein Dummer auf“. Letzter wird gerne von denen benutzt, die gerne gutes Geld von anderen benutzen.
  • Wenn sie demnächst abstimmen müssen, haben Sie nun etwas mehr Information für Ihre Entscheidung. Ob sie sich für oder gegen diese Projekte entscheiden, denken Sie daran, wie bisher andere Versprechen gehalten wurden. Denken Sie an Ihre Kinder und Enkel. Lassen sie sich nicht unter Druck setzen. Es gibt immer andere und bessere Konzepte. Es steht auch nicht nur „jeden Tag ein Dummer auf“, sondern jede Menge schlaue Leute die gerne unser aller Lebenssituationen verbessern möchten.
  • Von diesen Leuten und ihren meist sensationellen Neuentwicklungen werde ich auf meiner Webseite agers.world bald mehr berichten. In den letzten 15 Jahren wurden etliche Techniken revolutioniert und vieles ist marktreif und jetzt schon nutzbar. Auch wir in Brandenburg und speziell im Hohen Fläming können davon profitieren. Nur, es scheint so, als hinkt der Wissensstand der Politik deutlich der Realität hinterher und da müssen wir Druck machen.
  • "Gut Ding braucht Weile", doch vielleicht wäre es eine gute Idee die Bürger selbst mal zu befragen, wie sie sich ihre Zukunft im Naturpark Hoher Fläming vorstellen. Vielleicht lassen sich dann bessere Konzepte entwickeln, die noch in keinem Förderkatalog stehen.                                                                                                                                                                  
  • Was sagt denn eigentlich die KI auf diese Frage: "Haben still gelegte Kraftwerke noch die elektrischen Anschlüsse und Umspanneinrichtungen?" Antwort: Ja, stillgelegte Kraftwerke besitzen in der Regel noch ihre elektrischen Anschlüsse (Netzanbindungen) und häufig auch wesentliche Teile der technischen Infrastruktur, einschließlich der Spannvorrichtungen und Transformatoren, zumindest für eine gewisse Zeit nach der Stilllegung. 

    Hier sind die Details:

    • Netzanschluss: Die Anbindung an das Hochspannungsnetz bleibt meist bestehen, da diese Infrastruktur wertvoll ist. Dies ermöglicht es, das Gelände später für andere Zwecke zu nutzen (z. B. Großspeicher, erneuerbare Energien) oder das Kraftwerk in der Reserve zu halten.
    • Bestandteile: Maschinenhäuser, Transformatoren, Schaltanlagen und die Spannvorrichtungen für die Leitungen (Tragwerke, Isolatoren) sind oft noch vorhanden, besonders wenn der Rückbau noch nicht begonnen hat.
    • Funktion: Auch nach der Stilllegung wird oft Strom aus dem Netz benötigt, um die Anlage zu warten oder für Sicherheitsvorkehrungen (sog. Eigenbedarf).
    • Reserven: Kraftwerke, die nur vorläufig stillgelegt sind oder in der Netzreserve gehalten werden, bleiben vollständig einsatzbereit und angeschlossen. 

    Erst während des vollständigen Rückbaus (Abriss) werden die elektrischen Verbindungen getrennt und die Anlagen demontiert. ENDE KI Antwort.

Zur Diskussion frei gegeben: Was spricht dagegen BENDIX Windräder auf stillgelegten Kraftwerken zu plazieren?

Eine Übersicht der Kraftwerksstandorte gibt es hier: Energy-Charts

 

 Gegenargumente der Agrarindustrie wie im Fall Wiesenburg

 Erst mal - wer ist Lindhorst? Fragen wir die KI:

Ja, die Lindhorst-Gruppe zählt zu den großen Akteuren in der Agrarindustrie.

Sie ist ein diversifiziertes Unternehmen mit Wurzeln als Agrarkonzern, das tausende Hektar Fläche (insb. Ostdeutschland) bewirtschaftet, im Viehhandel tätig war und stark auf Agrar-Biogas sowie mittlerweile Photovoltaik setzt. 

Hier sind die wichtigsten Fakten:

  • Kernbereich Agrar: Die zur Gruppe gehörende JLW Holding AG betreibt ca. 20 Landwirtschaftsbetriebe.
  • Flächenbesitz: Die Gruppe bewirtschaftet zehntausende Hektar landwirtschaftliche Fläche (2019 ca. 22.000 Hektar).
  • Geschäftsfelder: Neben der Land- und Forstwirtschaft ist die Gruppe in den Bereichen Erneuerbare Energien (Biogas/Solar), Bau & Immobilien sowie Pflege & Gesundheit tätig.
  • Ursprung: Das Unternehmen entwickelte sich nach der Wende zu einem der größten privaten Agrar- und Viehhandelsunternehmen in Norddeutschland. 

 Jetzt die Argumente: Die Agrarindustrie führt natürlich an, eine große Anzahl Arbeitnehmer aus Nähe der Standorte zu beschäftigen. Sie sorgen also für Arbeit. Das stimmt nur bedingt. Sie bezahlen die Angestellten aus den Töpfen der unterschiedlichen Fördergelder und existieren somit auf Kosten aller EU-Bürger. Ohne Subventionen funktioniert weder das Geschäftsmodell Biogas, noch Windkraft. Das läßt sich ganz einfach ausrechnen in einer Tabellenkalkulation. Jeder selbständige Betrieb würde ohne Subventionen maximal 1 Jahr überleben und müßte dann Konkurs anmelden.

Aber, sie sorgen ja trotzdem für Arbeitsplätze - das macht doch kein anderer! Die Kehrseite der Medallie ist, sie haben alle Flächen gepachtet und verhindern damit andere bäuerliche Unternehmen durch hohe Pachtforderungen bei Unterverpachtung. Das mußte ich auf vielen Besuchen von Wir-haben-es-satt durch die große Anzahl der willigen Kleinbauern erfahren, die darüber totunglücklich sind. Auch sie würden für Arbeitsplätze sorgen, aber durch die hohe Pacht rechnet es sich nicht. Einzig die Landbesitzer selber können das zurück setzen indem sie ihre Pacht nicht mehr verlängern wie das bisher der Fall war. Denn auch sie sind meist "gelackmeierte", bekommen vielleicht etwas mehr als die üblichen Ortspreise, aber ihr Land wird durch die Monokulturen noch weiter ausgelaugt. Was sie an Pacht bekommen, sind für die Betreiber "Peanuts".

 

 Profil und links zu weiteren Quellen

 

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